Der Tod eines Handelsreisenden

5.05.2006 - Neuigkeiten

Neuigkeiten?

 

Fehlanzeige!

 

Nachdem nun alle Kollegen in Lohn und Brot sind und sich eine goldene Nase vedienen, kann der "Profi" sich zurücklehnen und sich über die geleistete Arbeit freuen...

 

Nicht ganz, denn nun kommen wieder neue Aufgaben...siehe Messe...auf ihn zu.

 

Aber dieser Blog bleibt bestehen und wird weiterhin als Kommentarstelle dienen. Demnächst hoffentlich wieder etwas häufiger...

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2.03.2006 - Dienst am Kollegen

Für manche Kollegen tut man ja fast alles:

 

Kundenbesuche am Bodensee...und dann eine Rückfahrt - 150 km: 3,5 Stunden!

 

Grund: Glatt-und Blitzeis auf Autobahnen und Nebenstrassen.

 

Die Mittelleitplanke kam sehr nah, der Wagen rutschte weg....und es war kein STOP-Schild in der Nähe!

 

Grund dafür: Sommerreifen!!!!!

 

Gebucht waren aber Winterreifen und übergeben waren auch angeblich Winterreifen! Aber: das Auto hat Sommerreifen!

 

Uppala!!!!!

 

Der Kollege wird es mir danken - ganz sicher! Denn der ist hochmotiviert! :-)

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2.03.2006 - "Der war weg"

Wenn der Handelsvertreter beim Kunden sitzt und sich ein Verkaufsgespräch entwickelt, sollte der geschulte HV merken, wenn der Gegenüber "verschwindet".

 

Der HV merkte das und holte den Kunden zurück.....

 

Bemerkung des Kollegen, der dabei war: "Den mußten Sie aber zurückholen! Der war weg."

 

Ja, war er - die Kunst ist dann, den Kunden zurück zu holen.

 

Geschafft!

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24.02.2006 - Vorbereitet

Kundenbesuch....

 

"Guten Tag, Firma Kothes, ich habe einen Termin mit..."

 

"Ja, wissen wir, nehmen Sie Platz, er kommt sofort."

 

Fünf Minuten später:

 

"Guten Tag, mein Name ist Herr ....., Sie sind der Herr HV?"

" Ja, hallo, wir haben einen Gesprächstermin zusammen."

" Richtig, also, Sie prüfen und erstellen technische Dokumentationen. Ich habe Ihnen mal was zusammen gestellt, (überreicht eine Doku, eine Gefahrenanalyse, einen Schaltplan und einen Wartungsplan - alles in verschiedenen Ordnern!) und dazu brauche ich von Ihnen ein Datum wann es fertig sein kann und einen groben Preis. Sie kommen genau zur richtigen Zeit, wir müssen dringend was tun und denken, Sie sind der richtige Partner dafür. Ich finde es toll, dass Sie sich auf den Weg gemacht haben, extra von Kempen zu uns nach Lossburg um uns bei der Doku zu helfen. Wissen Sie, da tummeln sich ja viele auf dem Markt und viele können nichts oder sind extrem teuer. Aber bei Ihnen habe ich den Eindruck, Sie sind kompetent und man kann gut mit Ihnen zusammen arbeiten...:" (weiterer Wortschwall für die nächsten drei Minuten!)

 

Hoppala!!!!

 

Ist das normal????

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24.02.2006 - Aufgelaufen

So was ist dem HV auch noch nicht passiert:

 

Da kommt man zu einem Termin beim Kunden und wird in der Vorhalle sehr nett begrüßt. Man setzt sich zusammen, der potentielle Kunde möchte alles genau wissen: was machen Sie, wie lange gibt es die Firma schon, was können Sie, wie machen sie es.....?

 

Ein Gespräch über etwa 15 Minuten. Dann: "Ich habe Ihnen mal eine Anleitung mitgebracht...schauen Sie doch mal."

 

Gute Anleitung, ansprechend, gut formuliert...wenig dran auszusetzen.

 

Frage des potentiellen Kunden: "Und wie finden Sie die?"

Antwort des HV: "Gut...bis auf einige Formulierungen....ja, ich denke, die sieht gut aus (nach 2 Minuten durchgucken!!)"

Darauf der potentielle Kunde: "Eben, das meinen wir auch und deswegen sehe ich auch keine Veranlassung, mit der Firma Kothes zusammen zu arbeiten."

 

Holla!!!!!!!

 

Ist das normal????

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21.02.2006 - Habemus Papam!

Größenwahn ist ein zusammen gesetztes Hauptwort aus zwei anderen Wörtern:

 

Größe & Wahn

 

Dialog:

 

"Ich kann an dem Tag nicht" (Anm.: gemeint ist ein Termin für eine Dokucheck-Analyse, den der HV festgemacht hat ohne den Redakteur zu fragen! Kunde: Staubsaugerhersteller!)

 

"Aber ich sollte den Termin doch festmachen!"

 

"Bitte Termin verlegen"

 

"Warum schickst du keinen anderen"

 

"Weil ich der "Saugerpapst" bin"

 

"Annuntio vobis gadium magnum:  Habemus Papam!"

(Für alle Nicht-Lateiner: das heißt nicht: Vobis hat einen Riesen-Geburtstag mit Apfelmus-Pampe, sondern: Ich verkünde Euch mit großer Freude: Wir haben einen Papst!)

 

 

 

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18.02.2006 - Deutschland sucht den HV-Superstar

So ein Blog animiert ja andere Kollegen Kommentare zu schreiben...eine Eigenschaft, die bei dem einen oder anderen ausgeprägter ist.

 

Alles in allem ist das ja auch Sinn eines solchen Blogs.

 

Nun gibt es aber Menschen, die verfassen Blogbeiträge als Mails und versenden sie. Auch nicht schlecht, aber die Anlegung eines solchen Online-Tagesbuches macht, bei einer solchen Begabung, einfach Sinn. Dann haben wenigstens alle was davon!

 

Soviel zur Einleitung.

 

Nun hat ja ein, von mir hoch geschätzter, Kollege die Idee aufgebracht, es gäbe ja vielleicht mal den Wettbewerb "Deutschland sucht den Handelsvertreter-Superstar". Generell keine schlechte Idee. Beiträge dazu sind erwünscht!

 

Ein absolut unschlagbarer Beitrag dazu lieferte selbiger Kollege selbst! Und da er nicht über die Intention verfügt, einen eigenen Blog zu starten, ich aber 1.) dem geneigten Leser solche Beiträge nicht vorenthalten und 2.) anderen Kollegen auch den Hauch einer Chance lassen möchte, hier der Beitrag...in Auszügen...des Kollegen.

 

Überschrift: Wie angel ich mir einen Kunden.

 

Meine Damen und Herren - hier die Antwort aus der Schweiz:

 

(...) So wird dann der Handelsreisende an einen Tisch in einer etwas ruhigeren Ecke geführt, weil ja eben alle Sitzungszimmer besetzt sind. Nach einer sehr kurzen Einführung kommt vom Kunden die Frage: Was kostet das überhaupt? Auf meinen skeptisch fragenden Blick hin kommt auch schon eine Zusatzerklärung: "Wir Schwaben sind sehr sparsam, deshalb möchte ich wissen, was es kostet." Aha.
 
Meine Antwort: "Kennen Sie den Unterschied zwischen Schwaben und Schweizern?" - "Nein, was denn?" - "In 95% aller Schweizer Firmen wird mir ein Kaffee angeboten, und in 95% aller schwäbischen Firmen wird mir KEIN Kaffee angeboten!" Worauf mein Gegenüber grinst, das Telefon packt und den Lehrling dazu verdonnert, sofort Kaffee und alles Drumherum zu bringen. Wir hatten ein gutes Gespräch, guten Kaffee und sogar kleine Kekse. Und wir werden DocuGlobe installieren, mit Schulung und allem PiPaPo. (...)
 
Gratulation!!!
 
Ich würde sagen: Deine Performance war spitzenmäßig, Dein äußeres Erscheinungsbild wahrscheinlich wieder absolut einwandfrei - einen Wermutstropfen hab ich aber: das Vermitteln des Fachwissens war am Anfang absolut beschissen - aber: eine Runde weiter!
 
*grins!!!
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2.02.2006 - So nicht

Als Außendienstler kommt man immer wieder in Situationen, in denen man den potientiellen Kunden überzeugen muss, dass man nur sein Bestes will.

 

Das kann auf verschiedene Art und Weise geschehen....Amateur oder Profi.

 

Beispiel?

 

Termin beim Kunden - anwesend der Geschäftsführer und der Ersteller der Betriebsanleitung. Vor uns eine Betriebsanleitung der Kategorie "Na ja es geht.." Nur wie sag ich es meinem potentiellen Kunden?

 

"Also, im Prinzip ist diese BA recht gut, allerdings ist sie nicht rechtssicher. Es fehlen einige Kapitel und auch die Formulierungen sind teilweise sehr missverständlich....Ich würde Ihnen vorschlagen...."

 

Und dann - der Ersteller. Erst Stirnrunzeln, dann in Falten gelegt und schließlich:

 

"Also, wenn Sie in irgendeiner Art und Weise mit uns ins Geschäfts kommen wollen, können Sie nicht so mit uns reden. Wir haben viel Arbeit und Mühe in unsere Betriebsanleitung investiert und Sie kommen nun mit Ihrer agressive Art und zerreissen uns die Anleitung."

 

Uff!!!

 

Und nun?

 

"Okay, sagen wir es so: wenn ein Richter im Haftungsfall Ihre Betriebsanleitung zu Gesicht bekommt, wird er Sie aufgrund Ihrer Betriebsanleitung voll in die Produkthaftung nehmen und Sie kommen eben nicht lächelnd auf dem Gerichtssaal."

 

Ersteller:

 

"Ehrlich? Na dann sollten wir schnell was tun. Wie war das mit Ihrem Angebot einer Dokumentationsanalyse? Die sollten wir dann schnellstens machen um eine Sicherheit für uns zu bekommen."

 

STRIKE!!!!!

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2.02.2006 - Feierabendheim

Was ist ein Feierabendheim?

 

Nun, eine Frage, die sich jeder Westdeutsche gerne stellt...

 

Ist es ein Ort, an dem Mann oder Frau nach Feierabend hingeht (und was dann dort tut...???)?

 

Ist es ein Ort, an dem nicht gearbeitet wird sondern immer Feierabend ist? (was sollte das für einen Sinn machen??)

 

Und doch: ein Feierabendheim ist ein...Altersheim!

 

Okay, verstehe, da ist immer Feierabend...aber wer zum Teufel hat der DDR damals eigentlich die Terminologienliste geschrieben???

 

Obwohl...in der Schweiz wäre sowas heute noch denkbar..oder?

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2.02.2006 - Die Geschichte der Deutschen Bahn AG

Es begab sich also zu einer Zeit, da fuhr der Handelsreisende mit der Deutschen Bahn AG. Bis Düsseldorf Hbf ging es problemlos. Bis Bonn/Siegburg klappte auch die Umstiegsverbindung.

 

Und dann?

 

"Meine sehr geehrten Damen und Herren, aufgrund eines langsam fahrenden Zuges vor uns verzögert sich die Weiterfahrt unseres Zuges um einige Minuten"

 

10 Minuten Stille

 

Dann, auf dem Nachbargleis fährt ein ICE ein.

 

"Sehr geehrte Damen und Herren, wir müssen diesen Zug evakuieren. Bitte steigen Sie alle aus und steigen Sie in den ICE nach Basel, der auf Gleis 3 abfahrbereit steht."

 

Evakuieren??? Wegen eines langsam fahrenden Zuges vor uns? War das der Atomwaffentransport aus dem Iran???

 

Also: raus aus dem Zug, rein in den Zug.

 

Tür zu...warten. Nach 7 Minuten:

 

"Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund eines Oberleitungsschadens verzögert sich unsere Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit."

 

Aha.....wohl wegen dem langsam fahrenden Zug vor uns.....

 

Nach 10 Minuten ging es dann doch weiter. Dann:

 

"Sehr geehrte Fahrgäste: wir halten außerplanmäßig in Montabaur und Limburg."

 

Tja, und mit einstündiger Verspätung waren wir dann in Frankfurt Flughafen. Und dann? Der Zug nach Nürnberg hatte noch einmal eine Stunde Verspätung.....also 2 Stunden zu spät am Ziel.

 

Kompensation? Ein Gutschein für eine Tasse Kaffee und EUR 9,60

 

Demnächst also per Pferd...oder so

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29.01.2006 - Erlangen

Am 01.02. muss ich nach Erlangen....

 

Da fiel mir dann - spontan - der Text eines NDW-Liedes ein: Wissenswertes über Erlangen von Foyer des Artes.

 

Hier der Text:

 

Wissenswertes über Erlangen

Einzelne Dame:
Sagen Sie mal, junger Mann,
ich hätt' da mal 'ne Frage:
Da rechts, da steht doch so 'ne Kirche.
Wie heißt die denn?

Chor der beeindruckten Reisenden:
Das ist ein netter junger Mann!
Was der sich alles merken kann!
Es gibt ja so viel Wissenswertes über Erlangen!

Merken Sie sich eines:
Erlangen liegt nicht im Sauerland.
Hier rechts das neue Schwimmzentrum
zum Schwimmen, Trimmen, Sonnenbaden.
Diese Seite Erlangens ist weithin unbekannt.

Hier links ist eine Kirche.
Sie wurde erbaut in der Vergangenheit,
von einem Baumeister aus dem Sauerland.
Insbesondere sonntags wird sie
von gläubigen Erlangern gern besucht.
Das religiöse Leben Erlangens
ist breitgefächert und sehr interessant.

Chor der beeindruckten Reisenden:
Das ist ein netter junger Mann!
Was der sich alles merken kann!
Es gibt ja so viel Wissenswertes über Erlangen!

Jetzt kommen wir zum Marktplatz,
im Volksmund auch das Stadtzentrum genannt.
Hier stehen das alte Rathaus
und das neue Shoppingzentrum.
Hier stehen Vergangenheit und Gegenwart
dicht beieinander.
Diese Seite Erlangens nimmt sich impossant aus
und ist sehr interessant.

Einzelne Dame:
Sagen Sie mal, junger Mann,
ich hätte eine Frage:
Sind Sie ein echter Erlanger?

Jaja, ich bin ein waschechter Erlanger.

Einzelne Dame:
Ach ja, wirklich! Wissen Sie, ich liebe den
Humor der Erlanger.
Dieser Mutterwitz! Und die Erlanger sind so gastfreundlich
und dem Modernen aufgeschlossen und dennoch traditionsbewußt!

Schwatzende Damenwelt:
Ja, das stimmt, die Erlanger sind wirklich gastfreundlich.
Aber hier liegen ja so viele Zigarettenkippen auf der Straße.
Also, Martha, bei uns in Bielefeld ist es aber viel sauberer.

Na, hören Sie mal zu: Die Bielefelder sind doch so mundfaul!

Also, wenn ich auch mal was sagen darf: Am gastfreundlichsten
sind doch die Iserlohner. Und die jungen Leute in Iserlohn:
Immer so gepflegt. Sicher, Jeanshosen, das haben sie ja heute alle,
da hat man ja auch nichts gegen, aber sauber müssen sie sein.

Die jungen Leute in Erlangen sind doch auch sehr nett.
Grüßen im Treppenhaus, wenn man sie trifft.

Ich hab mal eine Führung durch das Edelstein-Museum, Sie wissen:
Idar-Oberstein, gemacht, da hatten wir auch einen wunderbaren
Führer. So ein Student, lange Haare ja, aber sehr hilfsbereit.
Die Idar-Obersteiner sind überhaupt sehr hilfsbereit.

Da müssen Sie aber Glück gehabt haben. Ich war mal im
Marmeladen-Museum Bad Schwartau, da hatten wir eine Führerin.
Ach, die zotteligen Haare hingen der immer so ins Gesicht,
und auch in den Mund, wenn sie sprach. Nee, widerwärtig war das.

Ja, die im Norden sind ja sowieso ein eigenartiger Menschenschlag.
So humorlos, so trocken.

Ja, genau: Humorlos. Ausgesprochen humorlos!

Bis die mal den Mund aufkriegen!

Das kann man von den Erlangern ja gottseidank nicht behaupten.
Die haben ja eine ganz besondere Herzlichkeit. Und wenn man mal
in ein Gasthaus geht, da ist auch gleich immer so ein Flair.
Das gibt's eben nur in Erlangen.

Also, ich komme aus Wolfsburg. Die Stadt hat doch auch ein ganz
eigenartiges Flair. Man kann das gar nicht richtig beschreiben.

Haben Sie denn in Wolfsburg auch so ein Woolworth, wo man
mal einen Kaffee trinken kann, so schon mittags?

Aber um noch mal auf Bielefeld zurückzukommen:
Schon ist es ja, die alten Giebel und das, aber die Bielefelder
sind ja so ein ruheloses Volk. Kommen nie zur Ruhe, auch
nachts nicht. Sowas Hektisches. Die haben kein Sitzfleisch.

Aber Hauptsache, sie haben das Herz auf dem rechten Fleck.

Ja genau, also ich war neulich in Pakistan. Als wir da am Flugplatz
ankamen, standen da welche rum, also als ob sie gleich den Dolch
zücken würden. Aber wenn man sie dann so friedlich zu ihrem
Buddah beten sieht, immer ein Lächeln auf den Lippen, obwohl
die Leute doch recht ärmlich leben, da dachte ich mir: Nee, das
darf man nicht verallgemeinern. Es gibt überall solche und solche.

Ja, das stimmt. Man darf nie die Leute über einen Kamm scheren.

Alle zusammen:
Ja, es gibt überall solche und solche...
Ja, es gibt überall solche und solche...

 

Hm, na dann bin ich ja mal gespannt, was mich da erwartet!

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27.01.2006 - Nette Kollegen

Nun gut, manchmal braucht man eben keine Feinde, wenn man nette Kollegen hat....

Die Schweizer Antwort auf meine Anmerkung, ich sei ja schließlich ein Profi....

 

 

 

Naja...

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26.01.2006 - Berlin Berlin und Dunkeldeutschland

Berlin ist immer eine Reise wert...in der Tat.

 

Aber Dunkeldeutschland ist auch nicht schlecht! Wie erklärt man aber einem Ostdeutschen den Begriff Dunkeldeutschland?

 

Naja, man kann das machen....macht man sich aber nicht unbedingt beliebt mit.

 

Und dann dieses Hotel...Kaderhotel - Erich Honeckers Schulungszentrum. Nettes Haus, nette (wenn auch schweigsame) Leute....gutes Essen! Zu empfehlen: Hotel Finesse in Eberswalde!

 

Und dann der Humor....einzigartig. Kostprobe?

 

Man erscheint im Hotel, bekommt den Schlüssel...Zimmer 307. An jedem anderen Ort dieser Republik ist das die dritte Etage....nicht in Dunkeldeutschland! Da ist es die zweite Etage! Aufzug? Fehlanzeige....und nun kommt's: auf die Frage, wo denn der Aufzug sei bekommt man dort zur Antwort: "Den ham'wer nich...wir sind ein sportliches Hotel!"

 

Naja, mag ja sein, aber sind es dann die Gäste auch? In dem Fall wohl eher nein!

 

Mit dem Koffer in den 2.Stock - Zimmer 307! Nett!

 

Dafür gab es dann morgens keinen Kaffee...ist ja auch schädlich für's Herz....in einem sportlichen Hotel!

 

Berlin und Dunkeldeutschland....immer eine Reise wert!

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26.01.2006 - Der Tod

Der Tod kam nicht..soviel sei zur Ehrenrettung gesagt. Aber er war verdächtig nahe...in Form eines STOP-Schildes irgendwo mitten in Bayern.

 

Und was sagte mir das: Junge, Du musst deine Erfahrungen in diesem Job für die Nachwelt festhalten!

 

Irgendwann wirst Du auf einer bayrischen Landstrasse vor einem STOP-Schild elendig krepieren und keiner weiß, was du getan hast.

 

Gesagt, gedacht, getan.

 

Hier also die Erfahrungen eines Handelsreisenden, der immer auf der Hut ist und Strassenschilder, speziell aber bayrische STOP-Schilder demnächst meidet...zumindest wenn eine Frau am Steuer des Autos ist.

 

(Nichts für Ungut - Frau Kollegin! :-) )

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Über mich

Hier finden Sie die Erfahrungen eines Handelsreisenden im Umgang mit Kollegen, Hotel, der Deutschen Bahn AG oder diverser Fluggesellschaften, sowie dem größten "Feind" des Handelsreisenden: dem Kunden!

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